TOD EINES SUPERHELDEN
   
BALLHOUSE NAUNYSTRASSE
Text: Marianna Salzmann und Deniz Utlu
Regie/Spielleitung: Cem Sultan Ungan
Bühne: Turgut Kocaman
Kostüme: Adriana Metzlaff
Musik: B.Karaoglan

Produktion: Kathi Bonjour
Regieassistenz: Paulina Papenfuß
Mit: Musa Arzuev, Sophie Bock, Gökhan Çaliskan, Esra Cosansu, Ümit Eser, Ilyas Güngör, Sima Jamshidi, Hasan Hüseyin Tasgın
Ein Projekt von Kultursprünge im Rahmen der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
Während in den 60er Jahren den Superhelden für ihre Taten noch gedankt wurde, wirft man ihnen heute vor, Staatsgut zu beschädigen, sich nicht anzupassen und normalofeindlich zu sein. Manager großer Firmen tun sich zusammen, um aus diesem Zustand Kapital zu schlagen. Sie rekrutieren Superhelden, die sich von den Normalos nicht ernstgenommen fühlen, und bieten ihnen die Welt der Marken an. Eine Welt, von der sie propagieren, dass sie offen sei.
Der Superheld A hat sein Superhelden-Dasein satt. Er möchte seinem Leben ein Ende setzen ‒ allerdings können Superhelden für gewöhnlich nicht sterben.
Weder hat A etwas für die Welt der Marken übrig noch für die Welt der Superhelden, die den Bestechungen der großen Firmen widerstehen. Er wurde von seiner Normalo-Freundin verlassen und möchte Liebesgedichte schreiben. Doch der Konflikt zwischen den Normalos und den Superhelden wird ihn nicht in Frieden lassen. Auch Superhelden sind käuflich.
Schauspieler und Regisseur Cem Sultan Ungan inszeniert das Stück von Marianna Salzmann und Deniz Utlu zusammen mit den TeilnehmerInnen des Schauspiel- und Theater-Workshops der akademie der autodidakten.
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